Am Freitag war ich laufen.
31 Kilometer.
Und ich wusste relativ schnell: Das wird kein entspannter Dauerlauf.
90 Prozent durch Sand.
Jeder Schritt war schwer. Jeder Abdruck versinkt. Kein Rhythmus, kein Flow. Nur Widerstand.
Und genau das hat es so gut gemacht.
Ich kam nach Hause, legte mich aufs Sofa und lag da einfach. Zehn Minuten. Bewegungslos. Komplett im Eimer. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich zuletzt körperlich so leer gefühlt habe.
Und es war geil.
Nicht, weil es angenehm war.
Sondern weil ich mich gespürt habe.
Weil da kein Gedanke war an Performance, an Optimierung, an „Was bringt mir das?“.
Nur ich. Mein Körper. Meine Grenze.
Manchmal brauchen wir das.
Nicht das Leichte.
Sondern das Echte.
Am Wochenende saß ich dann mit meiner Frau am Tisch. Kein Sand. Kein Puls von 160. Sondern Stille. Und eine Frage, die tiefer ging als jeder Longrun:
Wo steht eigentlich unsere Beziehung?
Wir funktionieren.
Als Team sind wir stark. Eingespielt. Wir kriegen das hin.
Aber wann lieben wir uns wirklich im Alltag?
Sagen wir „Ich liebe dich“, weil man das halt sagt?
Weil es passt?
Weil der andere es vielleicht hören will?
Oder fühlen wir es wirklich auch dann, wenn es stressig wird? Wenn Termine drücken. Wenn das Kind ruft. Wenn wir selbst müde sind.
Wann wird aus Funktion wieder Verbindung?
Diese Frage hat gesessen.
Nicht schmerzhaft.
Aber ehrlich.
Wir haben dazu eine Podcast-Folge aufgenommen, weil ich glaube, dass genau diese Gespräche wir viel zu selten führen. Nicht, wenn es knallt. Sondern wenn es gut läuft. Gerade dann.
Denn Liebe zeigt sich nicht in großen Gesten.
Sondern in den kleinen Momenten zwischen zwei To-dos.
Und während ich über Beziehung nachgedacht habe, habe ich auch ein neues Investment gestartet.
Ein Goldsparplan. Sehr klassisch. Fast schon langweilig.
Und gleichzeitig strategisch.
Gold, das ich jederzeit kaufen und verkaufen kann. Den Kurs für mich nutzen und es auch automatisch einstellen kann.
Schritt für Schritt aufbauen. Nicht, um reich zu wirken. Sondern um unabhängig zu bleiben. Um nicht alles auf eine Karte zu setzen.
Es ist spannend, wie sehr sich das mit dem Leben deckt.
Nicht alles auf eine Identität setzen.
Nicht alles auf ein Business.
Nicht alles auf einen Traum.
Sondern diversifizieren. Auch innerlich.
Denn in den letzten Wochen beschäftigt mich eine andere Frage noch viel mehr:
Was mache ich eigentlich mit meiner Zeit?
Das ist eine Luxusfrage. Ich weiß.
Wenn du nicht mehr arbeiten musst, um Geld zu verdienen.
Wenn du leben kannst, wo du willst.
Wenn dein Kalender nicht dein Chef ist.
Was dann?
Wie gestalten wir unsere Tage?
Wie bewusst wählen wir, was wir erleben?
Und was passiert, wenn plötzlich Raum da ist?
Wir sind schon ziemlich gut darin. Und trotzdem tauchen immer wieder Themen auf. Alte Muster. Alte Antreiber. Dieses Gefühl: Da geht noch mehr.
Vielleicht kennst du das.
Du erreichst etwas, wovon du früher geträumt hast.
Und plötzlich merkst du: Das war nie das Ende. Nur eine Etappe.
Wie unsere Reise. Jeder Ort ist eine Etappe. Wie mein neues Video ganz klar zeigt.
Ich lebe gerade meinen absoluten Traum.
Mit meiner Familie reisen. Trainieren, spielen, leben. Frei entscheiden.
Und trotzdem enthält auch dieser Traum Herausforderungen. Zweifel. Reibung. Wachstumsschmerz.
Früher dachte ich: Wenn ich erstmal da bin, dann wird alles leicht.
Heute weiß ich: Es wird nicht leichter. Es wird echter.
Und genau deshalb kreiere ich gerade meinen nächsten Traum.
Nicht aus Unzufriedenheit.
Sondern aus Lebendigkeit.
Stillstand fühlt sich für mich inzwischen schwerer an als jeder Sandlauf.
Denn das Einzige, was wirklich sicher ist, ist Veränderung.
Die Frage ist nicht, ob sie kommt.
Sondern wie du ihr begegnest.
Mit Widerstand?
Oder mit Entscheidung?
Wozu entscheidest du dich, wenn es darum geht, dein Leben zu gestalten?
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.
Kreiere ein geniales Leben,
Raphael
PS: Kein Bock mehr auf der Speisekarte zuerst die rechte Spalte mit den Euros anzuschauen, dann spring über den Schatten, schreib mir und ich erzähle dir ganz offen alles über unsere Investments.

