Letzten Freitag war es wieder so weit:
Laufschuhe an, Rucksack auf, Kamera an und go.
Raus an die Küste und laufen.
Mein Ziel war klar: mindestens Halbmarathon.
Am Ende waren es 25 Kilometer, 500 Höhenmeter, kaum Gehpausen. Einfach laufen, auch wenn’s steil wurde. Ich habe es durchgezogen und war nach 3 Stunden durch.
Mit der Strecke und auch körperlich.
Was mich dabei begeistert hat, war nicht nur die Strecke, sondern vor allem, wie sich mein Körper anfühlt.
Ich hatte Power, lief mit leichten Schritten, konnte steile Passagen schnell hochklettern und runter war ich stabil und sicher.
Und dann die Regeneration.
Vor 3 Monaten hatte ich nach 12 km Muskelkater und steife Beine.
Jetzt kann ich am nächsten Tag ganz normal meinen Alltag genießen.
Für mich ein Zeichen: Mein System funktioniert.
Mein Training wirkt. Und noch mehr:
Mein Ziel zieht mich.
Es treibt mich raus, auch wenn’s regnet. Auch wenn ich müde bin. Auch wenn es „eigentlich“ nicht passt.
Zum Beispiel am Donnerstagabend. Es schüttet und ich hatte ein Telefonat mit Felix ausgemacht. Ich merkte: Ich will raus.
Früher hätte ich gesagt: „Ach nee, lohnt sich nicht mehr.“
Heute? Scheißegal. Regenjacke an, losmarschieren.
Es ist dieses innere „Ich geh trotzdem.“ Weil ich weiß, wofür.
Und genau das ist es auch im Leben.
Für mich waren Ziele immer ein wichtiger Nordstern, der mir die Richtung wies.
Jetzt ist einer dieser Nordsterne mein Sohn Lio. Was er mir schon alles gezeigt und welche Fähigkeiten er in mir schon geschärft hat.
Das und vieles mehr erfährst du in der neuen Podcast-Folge.
Was mir half, meine Ziele schneller und leichter zu erreichen, war, aus dem Zielzustand heraus zu leben.
Ich renne heute, als hätte ich schon 1.000-Kilometer-Wettkämpfe hinter mir.
Ich lebe heute, als hätte ich bereits alles, was ich mir wünsche.
Nicht, weil ich mir etwas vormache, sondern weil ich mich in diese Version von mir hineinbegebe.
Weil ich weiß: Gleiches zieht Gleiches an.
Die Welt reagiert nicht auf das, was du tust, sondern auf das, was du bist.
Wenn du aus Mangel, Stress und Druck lebst, kommt genau das zurück. Wenn du aus Fülle, Freude und innerer Klarheit lebst, entsteht genau daraus ein anderes Leben.
Das merke ich gerade auch bei meiner neuen Website.
Vielleicht klappt dieser Link schon: raphaelkiemann.com
Und falls nicht, schau dir mein Trailer-Video an:
Die entsteht nicht aus Druck oder durch Deadlines.
Die entsteht, wenn ich Begeisterung dafür habe.
Ich lade dich ein, mal reinzuschauen.
Sie ist noch nicht fertig. Muss sie auch nicht sein. Sie ist im Werden. So wie ich. So wie wir alle.
Und was wäre, wenn du ab heute so lebst, als hättest du dein Ziel schon erreicht? Nicht aus Trotz. Sondern aus Vertrauen.
Kreiere ein geniales Leben,
Raphael

