Letzte Woche gab es diesen einen Moment am Pool, an dem mir klar wurde: ich bin angekommen.
Vollmond. Das Haus angestrahlt. Kristina saß drinnen aufm Sofa und ich einfach da und haben geschaut.
Kein Grund dafür, kein Anlass, keine Feier. Nur dieses Gefühl von "wir sind hier".
Aber bis zu diesem Moment lag ein Weg, der viel länger und viel unspektakulärer war, als so ein Bild vermuten lässt.
Angefangen hat es mit einer spektakulären Reise nach Zypern.
Die kostete Energie.
Obwohl wir das Umziehen, Einpacken und Auspacken kennen, war es dieses Mal etwas ganz anderes.
Die ersten Wochen hier auf Zypern waren verrückt.
Neues Haus, sehr dreckig und wir haben uns nicht wohl gefühlt, Kisten, Provisorien, das übliche Chaos. Doch es war dieses Mal irgendwie anders.
Darum ist Kristina gleich auf die Suche nach was Neuem gegangen.
Und schließlich sind wir vor 10 Tagen komplett umgezogen und wohnen jetzt erstmal auf Zypern.
Und dann kamen mehrere kleine Momente, die sich langsam angesammelt haben.
Der erste Besuch von Familie Herreras bei uns im eigenen Haus.
Nach über 3 Jahren erhalten wir Besuch von jemand, nur für ein paar Stunden. Das gab es vorher nicht auf der Reise.
Ein Lauf bei Sonnenaufgang, einfach raus, die Insel kennenlernen, während sie noch still ist und wissen, dass ich hier sehr viel Kilometer zurücklegen werde.
Ein Abend auf dem neuen Sofa mit Lio, beim Lesen.
Kein besonderer Anlass. Aber genau da dachte ich: ich fühle mich angekommen.
Das ist das Interessante: Ankommen ist kein Moment, den man abhaken kann.
Es läuft auf mehreren Ebenen gleichzeitig ab. Körperlich, weil der Alltag sich erst wieder einspielen muss. Mental, weil man alte Strukturen loslassen und neue aufbauen muss. Und emotional, weil man erst wieder Vertrauen zu einem Ort aufbauen muss, bevor er sich wie Zuhause anfühlt.
Der Vollmond-Moment am Pool war schön. Aber er war die Bestätigung von etwas, das sich schon vorher langsam aufgebaut hatte.
Der Trick für uns war, so zu leben als wenn wir schon angekommen sind.
So zu leben, als wenn wir schon alles Geld, was wir wollen und mehr haben.
Seit wir so leben, wie wir es uns wünschen, auch wenn im außen noch nichts davon zu sehen ist, hat sich alles verändert.
Zur Erinnerung:
2023 sind wir losgezogen und ich hatte eine GmbH und arbeitete 8-12 Stunden am Tag.
2024 haben wir die GmbH verkauft und ich habe neu gegründet und weiterhin viel gerabeitet.
Ende 2024 hat unser passives Einkommen all unsere Fixkosten gedeckt.
September 2025 habe ich aufgehört zu arbeiten und entschlossen Ultramarathons zu laufen.
7.August 26 - Swiss Alps. Ich bin meinen ersten Ultramarathon gelaufen.
Das entscheidende dran ist nicht, was sich im Außen entwickelt hat, sondern zu wem wir als Menschen geworden sind.
Das habe ich schon früher oft gehört, doch erst vor 2 Jahren gecheckt.
Und es gilt für mich weiterhin daran zu arbeiten, denn gerade arbeite ich an einem neuen Projekt, was wirklich viel Spaß macht und ich bin gespannt, wie es sich entwickelt.
Dabei ist es mir egal, wie viel Umsatz es macht. Ich will lernen und Fortschritt erleben.
Zudem habe ich für nächstes Jahr mein erste Rennen geplant.
Am 28.2. laufe ich einen Halbmarathon.
Hauptsächlich weil ein David ihn läuft und ich so ein erstes kleines Ziel habe.
Dann habe ich noch zwei weitere Rennen geplant, doch die Entscheidung ist noch nicht zu 100% gefallen.
Es wird auf jeden Fall ein neuer riesen Schritt, wenn ich mich dazu entscheide.
Ich habe ein bisschen Angst davor. Was gut ist.
So ging es mir vorm Swiss Alps auch.
Zudem haben wir ein paar neue Investments gestartet und ich habe mir vorgenommen dir im nächsten Newsletter mal einen tieferen Einblick zu geben, damit du sehen kannst, was es gibt und was möglich ist.
Bis dahin, kreiere ein geniales Leben und hör nicht auf das zu tun, was dich begeistert.
Raphael