Wir sind wieder zurück in Portugal.
Zehn Tage Deutschland liegen hinter uns.
Familie, Gespräche, Termine, ein anderes Tempo.
Ich freue mich jedes Mal in die alte Heimat zu gehen und dann auch wieder weg zu gehen.
Und jetzt sind wir seit einer Woche wieder hier, haben uns richtig eingerichtet in der neuen Wohnung und dann zwei Tage Dauerregen.
Ich stand am Fenster, habe rausgeschaut und kurz gedacht:
Warum sind wir überhaupt ausgewandert?
Kennst du diese Momente? Du triffst eine bewusste Entscheidung. Aus Klarheit und Überzeugung. Und dann kommt ein grauer Tag und dein Kopf beginnt zu zweifeln.
So ist es bei mir in Beziehungen, der Begleitung von Lio oder auch bei den Investments. Darum sage ich mir an solchen Tagen:
Wenn du dich in 72 h immer noch so fühlst, dann können wir drüber reden. Bis dahin nimm es an und lass den Kopf erzählen, was er will.
Und dann gab es natürlich wieder Sonne.
Ich war wandern und auch wieder laufen, nach der 2-wöchigen Pause. Es war echt anstrengend. Die Beine schwer, der Puls hoch, der Körper ungewohnt träge. Gleich steht mein erstes Krafttraining wieder an – und ich weiß jetzt schon, dass ich Muskelkater mitnehmen werde.
Zwei Wochen Pause reichen aus, um dich spüren zu lassen, was Regelmäßigkeit bedeutet.
Und gleichzeitig war diese Pause ein Geschenk.
Viele kleine Zwickelchen und Ziehen sind verschwunden. Meine Beine fühlen sich frisch an. Es ist faszinierend, wie sehr beides stimmt: Die Pause tat gut. Und doch spüre ich den Unterschied zwischen „ich bewege mich“ und „ich trainiere wirklich“.
Im Urlaub habe ich mich bewegt, ja. Aber nicht trainiert. Nicht mit Fokus. Nicht mit Struktur. Nicht mit dem inneren Commitment.
Jetzt sind es noch fünfeinhalb Monate bis zum Rennen.
Und darum heißt es jetzt: konsequent dranbleiben. Nicht verbissen oder aus Druck. Sondern aus Freude.
Egal was ich tue, ich trainiere nun durchweg weiter.
Denn da steht eine riesige Aufgabe vor mir. Und ich will sie mit Spaß und Leichtigkeit angehen.
Mein Ziel, den Swiss Alps 100 unter 20 Stunden zu laufen, steht immer noch.
Und dazu passt, was ich in den letzten Jahren für mich erkannt habe.
Es geht nicht darum, WAS du tust.
Sondern WIE du es tust.
Ich hatte große Träume. Wirklich große. Und wenn ich heute zurückblicke, dann haben sich all die Dinge, die ich vor zwei oder drei Jahren visualisiert habe, erfüllt.
Nicht, weil ich einfach nur „viel gemacht“ habe.
Sondern weil ich begonnen habe, anders zu denken. Anders zu sprechen. Anders zu fühlen.
Ich bin zutiefst überzeugt:
Unsere innere Einstellung hat eine größere Wirkung als jede einzelne Handlung.
Wenn du etwas aus Mangel tust, wirst du Mangel erfahren.
Wenn du trainierst, weil du Angst hast, nicht zu genügen, wird selbst Erfolg dich nicht erfüllen.
Wenn du arbeitest, um endlich „genug“ zu sein, wirst du nie ankommen.
Doch wenn du aus Freude handelst.
Aus Fülle.
Aus Kraft.
Aus Liebe.
Dann verändert sich alles.
Nicht sofort im Außen.
Aber sofort in dir.
Und von dort beginnt jede nachhaltige Veränderung.
Viele versuchen ihr Leben zu verändern, indem sie im Außen schieben, optimieren, mehr machen, schneller werden. Doch echte Veränderung beginnt innen.
In deiner Haltung.
In deinen Gedanken.
In den Worten, die du täglich zu dir selbst sprichst.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen „ich muss trainieren“ und „ich darf trainieren“.
Zwischen „ich muss liefern“ und „ich kreiere“.
Vielleicht unterstützt dich mein neues YouTube-Video dabei, diesen inneren Shift noch klarer zu verstehen.
Und wenn du es noch schneller und intensiver willst, dann komm in meine Telegram-Gruppe. In den nächsten Tagen starten wir dort eine neue Challenge, die genau darauf abzielt:
Dein Innen so auszurichten, dass dein Außen gar nicht anders kann, als zu folgen.
Hier kommst du zur Gruppe: KLICK
Fazit für mich akutell:
Fünfeinhalb Monate bis zum Rennen.
Ein paar Tage Muskelkater.
Ein paar Regentage in Portugal.
Und ein inneres Commitment, das stärker ist als jede Wetterlage.
Let's Go!
Kreiere ein kraftvolles Leben.
Raphael
